Schule als lernende Organisation - Kann eine veränderte Lehrerbildung Schule verändern?
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Inka Bormann
Abstract
Schulen müssen aufgrund ihrer lose gekoppelten Struktur als besonderesoziale Organisationen betrachtet werden. Als solche unterliegen sie hinsichtlich organisationaler Lernprozesse erschwerten Bedingungen. Die strukturellen Eigenarten wirken sich aus auf ihre Akteure: Das Gestaltungsbewußtsein der Lehrerinnen und Lehrer richtet sich vor allem auf den eigenen Unterricht, statt auf die Organisation als ganze.
Formen und Inhalte organisationaler Lernprozesse in Schulen müssen aufgrund der strukturellen Gegebenheiten "schul-individuell" sein und können nicht zentral gesteuert, sondern nur bedarfsorientiert und dezentral unterstützt werden.
An diese Konstellation müßten Maßnahmen der Lehrerbildung
anknüpfen und sich gleichzeitig vor einer Machbarkeitsillusion eines
kausalen Zusammenhangs i. S. von "Bewußtsein wecken - Kompetenzen
schaffen - Schule als Organisation zum Lernen bringen" schützen.
(c) 2000 sowi-online e.V., Bielefeld
Herausgeber des sowi-onlinejournals 0/2000: Reinhold Hedtke, Norbert Jacke
WWW-Präsentation: Norbert Jacke
Bearbeitung: Norbert Jacke
Veröffentlichungsdatum: 18.07.2000
Redaktionelle Korrekturen: 01.08.2003
URL des Dokuments: http://www.jsse.org/lehrerbildung/bormann-abstr.htm
